Ich bin Manuel Franken und male abstrakte Kunst
Meine Arbeiten sind ruhig, großflächig und von viel Struktur geprägt. Inspiration finde ich in Erinnerungen an vergangene Reisen, meistens in den Süden. Olivenhaine, alte Gemäuer, Natur und besondere Momente lassen mich in Gedanken und neuen Fantasien schwelgen – und genau diese Atmosphäre bringe ich auf meine Bilder.
Wie ich zur Malerei gekommen bin
Ich bin relativ spät zur Malerei gekommen und habe Kunst nie studiert. Der Weg dorthin war bei mir auch kein geradliniger. Ich habe zunächst etwas gesucht, das mich von meinen chronischen Schmerzen ablenkt und mir gleichzeitig eine Beschäftigung ermöglicht, die ich trotz meiner körperlichen Einschränkung ausüben konnte.
So begann die Malerei zunächst als Ausgleich. Ich konnte mich ganz auf das konzentrieren, was vor mir entstand, ausprobieren, experimentieren und für eine Weile alles andere ausblenden. Aus dieser Beschäftigung wurde mit der Zeit immer mehr.
Glücklicherweise sind meine Schmerzen inzwischen deutlich besser geworden. Was geblieben ist, ist die Kunst. Aus dem ursprünglichen Ausgleich ist in den letzten drei Jahren ein fester Teil meines Lebens und eine eigene Leidenschaft geworden.
Schon vor der Malerei habe ich gerne mit meinen Händen gearbeitet. Ich habe gebaut, renoviert und gestaltet und mich dabei vor allem mit Holz beschäftigt. Es entstanden kleinere Objekte, Tapasbretter und Möbelstücke. Das Arbeiten mit den Händen und das Erschaffen eigener Dinge haben mir schon immer Freude gemacht.
Mit der Malerei habe ich schließlich eine neue Möglichkeit gefunden, diese Leidenschaft auszuleben. Statt Holz zu bearbeiten, begann ich mit Farbe, Materialien und Strukturen zu experimentieren. Vieles habe ich mir dabei selbst erarbeitet und über die Zeit meinen eigenen Zugang zur abstrakten Malerei entwickelt.
Die Liebe zum Material, zur Oberfläche und zur Haptik ist geblieben – und zieht sich heute durch meine Bilder.
Meine Kunst
Meine Kunst ist still. Sie bindet sich auf eigene Weise in den Raum ein, macht ihn runder, aber nie belanglos. Sie ist nie überladen und findet doch immer genug, um Spannung und Tiefe zu erzeugen.
Neben der Natur und den Eindrücken meiner Reisen prägt mich auch die Architektur, die mich anspricht. Besonders interessieren mich alte Gebäude, verwitterte Fassaden, natürliche Materialien und die Spuren, die Zeit und Witterung hinterlassen. Mich fasziniert, wie Farben, Formen und Oberflächen miteinander wirken und wie aus etwas scheinbar Unperfektem eine besondere Ästhetik entstehen kann.
Diese Eindrücke fließen nicht als konkrete Abbildungen in meine Bilder ein, sondern vielmehr als Stimmung, Struktur und Gefühl. Ich versuche, diese Atmosphäre auf meine eigene Weise zu übersetzen und daraus etwas Neues entstehen zu lassen.
Wer sich Zeit nimmt, kann in den Strukturen und Schichtungen viel entdecken und vielleicht ein eigenes Gefühl darin finden.
Wie ich arbeite
Meine Bilder entstehen in vielen Schichten – Schicht für Schicht wächst die Oberfläche, bekommt Tiefe und Leben. Dabei nutze ich nicht nur Pinsel und Farbe, sondern auch Schwämme, Folien, Spachtel und andere Werkzeuge, um Strukturen zu formen und die Oberfläche lebendig zu machen.
Neben Acrylfarbe mische ich verschiedene Materialien wie Gips, Baumaterialien, Sand und Kalk. Diese verleihen meinen Bildern Textur, Tiefe und eine gewisse Rauheit. So spiegelt meine Kunst die Imperfektion der Natur und Architektur wider – die Haptik alter Gemäuer, die Unebenheiten von Schotterwegen oder die raue Struktur verwitterter Oberflächen.
Deshalb male ich gerne auf MDF-Platten, die für meinen Stil den perfekten Untergrund bieten. Sie unterstützen den rustikalen Charakter meiner Arbeiten. Gleichzeitig schätze ich Leinwände und setze sie je nach Projekt gezielt ein.
Vom Malgrund bis zum Rahmen
Jedes meiner Werke entsteht komplett in Handarbeit. Ich baue den Malgrund selbst, male das Bild und fertige anschließend auch den Rahmen. Dadurch entsteht ein Werk, bei dem nicht nur das Bild, sondern jedes einzelne Element meine Handschrift trägt.
Auch die Rahmen sind für mich ein wichtiger Teil des Kunstwerks. Ich baue sie selbst, meist als Schattenfugenrahmen. Manche Bilder wirken auch ohne Rahmen, andere brauchen ihn unbedingt, weil Farbe, Material und Rahmen dadurch zu einer Einheit werden. Gerne fertige ich auch für Bilder, die zunächst ohne Rahmen gedacht sind, einen passenden Rahmen an.
Eine kleine Ausnahme bilden lediglich Ateliestudien. Diese entstehen auf Leinwand und werden gegebenenfalls mit einem hochwertigen Marken-Echtholzrahmen versehen.
Einblicke in meine Arbeit
Wenn du sehen möchtest, wie meine Bilder entstehen, welche Materialien ich verwende und was mich inspiriert, findest du auf meinem Instagram-Kanal weitere Einblicke in meinen Malprozess, Videos und aktuelle Arbeiten.
Wenn dich ein Bild anspricht oder du Fragen hast, schreib mir gerne.
Ich freue mich, von dir zu hören.
Mehr Einblicke in meinen Malprozess, Videos und Inspirationen findest du auf meinem Instagram-Kanal – schau vorbei!